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        E-Roller & Co.: Elektrische Micro Mobility für die letzte Meile

        5 min Lesedauer
        Surrend h?lt die Zukunft Einzug in den Stra?enverkehr: Immer mehr E-Roller oder E-Bikes flitzen über Stra?en und Wege. Elektromobilit?t trifft auf Micro Mobility. Doch welches Gef?hrt ist für wen ideal? Wir erkl?ren die 6 angesagtesten Konzepte.

        Die Zukunft geh?rt dem E: Wer einmal mit einem Elektroauto (? Hybrid, Plug-in & Co. – der gro?e Elektroauto-Vergleich) unterwegs war, m?chte das besondere Fahrerlebnis nicht mehr missen. Kraftvolles Beschleunigen bei fast v?lliger Ruhe und ein gutes Gewissen in Sachen Umwelt sprechen für sich. Die gleichen Vorteile bieten auch elektrische Kleinstfahrzeuge wie E-Roller und E-Bike, die Zahl ihrer Nutzer und Fans w?chst rasant. So genie?en allein in Deutschland laut dem Zweirad-Industrie-Verband schon 4,5 Millionen Menschen den eingebauten Rückenwind von E-Fahrr?dern – Tendenz stark steigend.

        Nun kommen immer mehr verschiedene E-Kleinstfahrzeuge (im Fachjargon PLEV für ?Personal Light Electric Vehicles“) auf den Markt. Vom E-Roller über Monowheels bis hin zum E-Skateboard. Viele davon bieten sich als L?sung für die letzte Meile (? Die wichtigsten Begriffe der Shared Mobility) an – also für die meist innerst?dtische Kurzstrecke vom Park&Ride-Parkplatz in die City oder vom Bahnhof zum Hotel. Und eines versprechen sie alle: viel Fahrspa?. 

        Aber welcher Elektroflitzer ist für welchen Einsatzzweck ideal? Wo liegen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen PLEVs? Wir stellen Ihnen die sechs wichtigsten Konzepte von E-Kleinstfahrzeugen vor und erkl?ren ihren Einsatzbereich.

        Der direkte Klick zu den 6 Mikromobilit?ts-Konzepten:

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         E-Roller

        der Flitzer für die letzte Meile

        Macht Roller fahren Spa?? Diese Frage beantworten Millionen Kinder weltweit jeden Tag mit einem klaren ?Jaaaaa!“. Schon Dreij?hrige flitzen mit modernen Versionen des guten alten Tretrollers um die Kurven und legen beachtliche Strecken mit gro?em Tempo zurück. Hier k?nnen also mal die Kinder das Vorbild für die Erwachsenen sein. Denn in Kombination mit einem Elektromotor wird der Roller zum idealen Verkehrsmittel für von Stau geplagte St?dte mit überfüllten Bussen und Bahnen.

        Ein Vorteil der E-Roller oder auch E-Scooter: Das Fahren ist sprichw?rtlich kinderleicht. Draufsteigen, E-Gas geben (zumeist mittels Drehgriff am Lenker) und lenken. Aufgrund der geringen Standh?he gehen Stürze in der Regel glimpflich aus. Die Bremse befindet sich meist ebenfalls als Handgriff am Lenker, oft noch unterstützt von einer Hinterradbremse, die man mit dem Fu? bet?tigt. Tipp: Je gr??er die Reifen, desto h?her sind Fahrkomfort und Sicherheit.

        E-Roller fahren rein elektrisch, ein Mittreten wie etwa bei Pedelecs ist eigentlich nicht vorgesehen. Die Reichweite von E-Scootern h?ngt somit fast ausschlie?lich von der Kapazit?t des Akkus ab. Je nach Modell kann man mit 10 bis 50 Kilometern rechnen. Die Flexibilit?t im Alltag h?ngt ma?geblich von zwei Faktoren ab: den Abmessungen und dem Gewicht, bei dem die Bandbreite von etwa 7 bis über 20 Kilogramm reicht. Besonders praktisch sind Modelle, die man falten kann. Sie lassen sich am einfachsten im Kofferraum verstauen und im Zug oder der Stra?enbahn transportieren.

        Die H?chstgeschwindigkeit ist nicht nur technisch bedingt, es gibt auch landesspezifische gesetzliche Regelungen. 20 Stundenkilometer ist in den meisten F?llen ein realistischer Wert. Auch die Frage nach Versicherungs- oder Helmpflicht sowie den geeigneten Wegen (Gehweg? Radweg? Stra?e?) regeln die L?nder und Staaten unterschiedlich.

        Unterm Strich sind Roller, egal ob mit Muskelkraft oder elektrisch betrieben, eine sehr nützliche Erg?nzung für den innerst?dtischen Verkehr. Sie k?nnen manchen Fu?marsch oder manche U-Bahn-Fahrt ersetzen. Und wenn Sie noch Zweifel am Fahrspa? haben, fragen Sie einfach Ihre Kinder.

        FAZIT:

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        Hoverboard

        zurück aus der Zukunft

        Marty McFly stand drauf. Der Held aus dem Film ?Zurück in die Zukunft“ besa? schon Ende der 1980er-Jahre ein Hoverboard. Damals hat man unter diesem Begriff ein fliegendes Skateboard verstanden. Heute ?hneln Hoverboards in ihrer Funktionsweise eher einem Segway, allerdings ohne den Lenker zum Festhalten.

        Auch bei einem Hoverboard steuert der Fahrer mit Gleichgewichtsverlagerungen den Vortrieb und die Fahrtrichtung – was sich freih?ndig allerdings deutlich schwieriger gestaltet als beim Segway. Und so sind Hoverboards heute eher ein Spa?- als ein Transportger?t. Vor allem bei Kindern sind Hoverboards der Renner. Ihre St?rke ist die Wendigkeit, der Komfort eher nicht. Letzteres liegt auch an den h?ufig montierten Hartgummireifen.

        Die H?chstgeschwindigkeit von Hoverboards liegt bei rund 15 Stundenkilometern. Die Modelle unterscheiden sich haupts?chlich beim Gewicht (circa 10 bis 14 Kilogramm) und durch die vom Akku bestimmte Reichweite (15 bis 20 Kilometer).

        Dank der kompakten Bauart und des geringen Gewichts lassen sich Hoverboards sehr gut in anderen Verkehrsmitteln mitnehmen. Ein weiterer Pluspunkt sind die Kosten. Günstige Hoverboards bekommt man schon für 200 Euro – in diesem Punkt k?nnen nur die E-Roller mithalten.

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        E-Bike

        weit über die letzte Meile hinaus

        Sie sind gekommen, um zu bleiben. Elektro-Fahrr?der haben sich l?ngst im Stadtverkehr etabliert. Besonders beliebt sind die sogenannten Pedelecs. Hier dient der Elektromotor nur als Unterstützung, man muss also noch selbst treten.

        Vorteil E-Bike: Wer Fahrrad fahren kann, kommt auch mit einem Elektro-Fahrrad zurecht. Allerdings erfordern der elektrische Anfahr-Impuls und die oft h?heren Geschwindigkeiten im Vergleich zum normalen Fahrrad eine solide Bike-Beherrschung. Die H?chstgeschwindigkeit unterliegt nicht zuletzt landesspezifischen Regeln. 25 Stundenkilometer sind eine realistische Gr??e. Schnellere Elektro-Fahrr?der werden gesetzlich oft wie Kleinkraftr?der behandelt.

        Die Reichweite von E-Bikes h?ngt von vielen Faktoren ab, allen voran der Kapazit?t des Akkus und der Art der Nutzung. So kann man bei Pedelecs einstellen, wie viel Tretkraftunterstützung der Elektromotor beisteuern soll. Zumeist liegt die Reichweite zwischen 50 und 100 Kilometern. Das geht weit über die letzte Meile hinaus. Deshalb bieten sich E-Bikes also auch für Ausflüge au?erhalb der Stadt oder für den kompletten Weg ins Büro an.

        Wegen ihrer Gr??e und ihres Gewichts (13 bis 25 Kilogramm) eignen sich E-Bikes nur bedingt für die Mitnahme in anderen Verkehrsmitteln. Einzig Faltr?der mit Elektromotor k?nnen beim Platzbedarf punkten. Insgesamt sind E-Bikes also im Vergleich zu E-Scootern weniger komplement?r zum Auto oder zur U-Bahn zu sehen, eher ersetzen sie diese Verkehrsmittel.

        Durch das Potenzial zum Spritsparen oder Ersetzen teurer Bahntickets kann sich ein E-Bike schnell rechnen. E-Fahrr?der kosten – je nach Antriebsart – etwa 500 bis 2.000 Euro mehr als ihre nicht elektrifizierten Pendants. Weil man bei Pedelecs selbst treten muss, gibt es auch die Fitness-Einheit gratis. Die Extrapower aus dem Elektromotor wiederum verhindert, dass man allzu verschwitzt im Büro oder Kino ankommt.

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        E-Skateboard

        mit Hand und Fu?

        Vorausgeschickt: Man muss nicht Teenager sein, um Skateboard zu fahren. Denn mit dem E-Update für das Skateboard hat sich dessen Einsatzgebiet komplett ver?ndert. Weg vom Sport- und Spielzeug für Jugendliche hin zum Last-Mile-Flitzer für jedermann.

        Skateboardfahren geht dem Durchschnittsfahrer allerdings nicht so leicht vom Fu? wie Tretrollerfahren. Auch das Steuern durch Gewichtsverlagerung sowie das Bremsen und Beschleunigen per Fernbedienung erfordern Eingew?hnung. Der Fahrkomfort ist zudem konstruktionsbedingt ausbauf?hig: Da die Rollen eines Skateboards relativ klein sind, werden Vibrationen und St??e schlecht gefiltert.

        Die Variabilit?t ist hingegen ein Pluspunkt der E-Boards. So k?nnen Sie problemlos ein gebrauchtes Board zu einem E-Skateboard aufrüsten. Oder nach Belieben weiche oder h?rtere Rollen montieren. Die Reichweite variiert je nach Modell und Fahrweise, gut 20 Kilometer sind fast immer m?glich. Was für die t?gliche letzte Meile v?llig ausreicht.

        Wie bei allen E-Fahrzeugen ist die Preisspanne gro?, von wenigen hundert Euro bis weit in den vierstelligen Bereich hinein. Allen E-Skateboards gemeinsam ist, dass sie einfach zu handhaben sind: zur Bahn fahren, Brett unter den Arm klemmen und weiter geht es mit den ?ffentlichen Verkehrsmitteln.

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        E-Stehroller

        leicht zu fahren, schwer zu tragen

        Nach vorne lehnen und losrollen – man braucht nur ein paar Sekunden, um zu verstehen, wie ein Segway funktioniert. Diese Stehroller mit Elektromotor werden per Neigungssensoren im Gleichgewicht gehalten. Wenn der Fahrer sich nach links neigt, f?hrt der Stehroller nach links. Wer sich nach hinten lehnt, bremst. Einfacher geht es nicht.

        Praktisch sind Segways nur zum Teil. Zwar sind E-Stehroller durchaus wendig, sie k?nnen etwa auf der Stelle kehrtmachen. Das Gewicht von gut 50 Kilogramm schr?nkt ihren Einsatzbereich jedoch stark ein. Spontan den Segway mit in den Zug zu nehmen ist unm?glich. Und in jede kleine Ecke der Garage passt so ein wuchtiger Stehroller auch nicht.

        Die Reichweite dieser PLEV-Variante f?llt mit mehr als 30 Kilometern h?her aus als für die meisten Stadtfahrten ben?tigt. Die Preisspanne geht jedoch von 400 Euro bis weit über 2.000 Euro. Das mag auch ein Grund sein, warum Segways eher ausgeliehen als gekauft werden. Das Haupteinsatzgebiet sind geführte Stadttouren für Touristen. Zudem ist in vielen L?ndern nicht klar geregelt, ob und wo Segways fahren dürfen. In manchen Innenst?dten wie etwa in Prag sind sie sogar komplett verboten. Für die Last Mile kann man die E-Stehroller also nicht pauschal empfehlen.

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        Monowheel

        rund, praktisch, gut

        Menschen auf dem Monowheel sehen aus, als k?nnten sie schweben. Schlie?lich ist das Mini-Elektro-Fahrzeug insgesamt nicht einmal 50 Zentimeter hoch. Man steht auf ausklappbaren Trittbrettern, die rechts und links der Radachse angebracht sind. Gesteuert wird ein Monowheel im Prinzip wie ein Hoverboard, n?mlich durch Gewichtsverlagerung. Ein bisschen Mut ist n?tig, um sich mit dem Einrad in die Kurve zu legen. Doch wenn man den Dreh raus hat, ist der Fahrspa? gro?.

        Auch Monowheels sollen Teil der Mobilit?t der Zukunft in den St?dten werden. Dank der kompakten Ma?e ist die Wendigkeit ihr st?rkster Trumpf. Die E-Einr?der sind kleiner und handlicher als Elektro-Roller oder E-R?der. Damit sind sie pr?destiniert für die Mitnahme in ?ffentlichen Verkehrsmitteln. Ein fixer Tragegriff oder auch ein ausfahrbarer Trolley-Griff erleichtern dabei die Handhabung.

        Wie bei allen Elektrofahrzeugen schl?gt allerdings auch bei Monowheels der Akku auf die Waage. Trotz ihrer geringen Gr??e wiegen die sattellosen Einr?der mehr als zehn Kilogramm. Die Reichweite pendelt, je nach Modell und Gebrauch, zwischen 25 und 40 Kilometern. Das reicht für die letzte Meile allemal aus. So haben auch Monowheels das Zeug dazu, die Mobilit?t der Zukunft in Schwung zu bringen. Und was kostet das Vergnügen? Rund 300 Euro müssen Sie mindestens investieren, nach oben sind wie immer kaum Grenzen gesetzt.

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        E-Roller & Co.: Fahrspa? serienm??ig

        Die Reichweite aller vorgestellten Elektro-Kleinstfahrzeuge reicht allemal für die letzte Meile. Auch lassen sie sich alle unkompliziert aufladen. Entweder man kann den Akku entnehmen wie beim E-Bike oder bei manchen E-Scootern. Oder man kann die kleineren Gef?hrte wie Monowheel oder E-Skateboard problemlos zur Steckdose tragen und dort laden. Die wichtigsten Unterscheidungskriterien sind die Ma?e und das Gewicht. Sie bestimmen vor allem die jeweilige Praktikabilit?t im Alltag.

        Egal, für welches E-Fahrzeug Sie sich letztlich entscheiden, eines erhalten Sie bei allen serienm??ig: mal richtig viel, mal etwas weniger Fahrspa?. Das macht die Elektrokleinstfahrzeuge zur optimalen Kombination aus schnellem überbrücken der letzten Meile und Fahrvergnügen. Und falls es doch mal über die Kurzstrecke hinausgeht, wechseln Sie einfach ins E-Auto (? Hybrid, Plug-in & Co. – der gro?e Elektroauto-Vergleich) und sind damit weiter umweltschonend unterwegs.

        Illustrationen: Holly Wales

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